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St.Galler Management-Modell |

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Die Entwicklung des St. Galler Management-Modells am Institut für Betriebswirtschaft der Universität St.Gallen
von Dr. Jürgen Spickers
Version 2.1 v. 20.4.2010
Hinter der jahrzehntelangen Arbeit an ebenso realitätsgerechten wie zeitgemässen Management-Modellen wirken an der Universität St.Gallen (HSG) zwei zentrale Kräfte. Einerseits ist es das Streben nach einer integrativ-ganzheitlichen, der sozio-ökonomischen Realität gerecht werdenden Beschreibung der Funktionsweise einer Unternehmung und der sich daraus ergebenden Rollen des Managements, seines Einflusses, und seiner Verantwortung. Andererseits ist damit der Wunsch verbunden, die entsprechenden Erkenntnisse in einem Bezugsrahmen zum Ausdruck zu bringen, der den Verpflichtungen in Forschung, Lehre und Weiterbildung dienlich ist. Denn Management-Modelle sollen helfen, wesentliche Management-Herausforderungen strukturiert zu durchdringen, ohne die Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren. Zugleich dienen sie als Orientierungsraster, die die Einordnung einer Vielzahl von Managementkonzepten, -werkzeugen und -verfahren erleichtern.
Einige zentrale Ergebnisse dieser Arbeiten sind in dem nachfolgenden Text dargestellt. Diese Ansätze wurden von Forschern des Instituts für Betriebswirtschaft (IfB-HSG) geprägt, das an der Universität St.Gallen als "Institute of Management" (so die engl. Bezeichnung) seit jeher für die diesbezügliche Aus- und Weiterbildung verantwortlich ist. Doch nicht nur dort sind entsprechende Konzepte Gegenstand der Forschungsbestrebungen und Quelle einschlägiger Publikationen. Weitere wichtige Beiträge sind z.B. das integrierte Personalmanagement-Konzept des Instituts für Führung und Personalmanagement (IFPM-HSG) oder der aufgabenorientierte Marketing-Ansatz des Instituts für Marketing (IFM-HSG).
Mit der Zeit ist das St.Galler Management-Modell insbesondere im deutschsprachigen Raum zu einer weit über die Region hinaus bekannten Marke geworden. Über 18'000 Ehemalige, die an der HSG einen akademischen Abschluss in der Aus- oder Weiterbildung erworben haben, sowie zahlreiche weitere Teilnehmende von Zertifikatskursen und Kurzseminaren tragen diese Marke in alle Kontinente. Insbesondere in der Weiterbildung wird das dahinter liegende Gedankengut auch von St.Galler Anbietern in Anspruch genommen, die zwar einmal direkt oder indirekt aus der Universität St.Gallen hervorgegangen sind, heute aber in Konkurrenz zu ihr stehen. Die Schweizerische Handelszeitung berichtete am 20.2.2002 in einem ausführlichen Artikel über den «Streit ums St.Galler Bildungsmodell» - und sah sich am 13.3.2002 prompt zu einer Gegendarstellung («Streit ums St.Galler Modell») veranlasst.
Mit dem Wechsel von Prof. Johannes Rüegg-Stürm, der die dritte Generation des St.Galler Management-Modells besonders prägte, an das Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus (IDT-HSG) der Universität St.Gallen ist ein weiterer Entwicklungsschritt eingeleitet. Es entsteht dort ein neuer Forschungsschwerpunkt für Reflexives Management, über den dem St.Galler Modell neue Erkenntnisse zufliessen werden.
I) Die dritte Generation: Brücke von den Wurzeln zur Gegenwart
Der jüngste HSG-Ansatz einer integrierten Managementlehre erweitert das Ulrich'sche Ausgangsmodell, das im Anschluss erläutert wird, in dreierlei Hinsicht: Erstens kommt der ethisch-normativen Dimension von "Management" heute ein deutlich höherer Stellenwert zu. Zweitens reflektiert das neue Modell die enorm gewachsene Bedeutung einer prozessorientierten Herangehensweise an Unternehmungen. Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund von IT-Errungenschaften, verschärftem Zeitwettbewerb und der zunehmenden Bedeutung des Managements sozialer Prozesse. Drittens und daran anknüpfend wird der interpretativ-sinnhaften Dimension von Management mehr Raum zuteil.
Im neuen HSG-Ansatz spielen die drei Integrationsebenen Strategie, Struktur und Kultur, die tragende Säulen des zweiten grossen St.Galler Management-Modells der Ära Bleicher (s.u.) verkörpern, erneut eine prominente Rolle. Auch im Vergleich dieser beiden Modelle rückt hier jedoch die Prozessdimension deutlich in den Vordergrund. Schliesslich werden die grossen Interaktionsthemen zwischen der Firma und ihren Anspruchsgruppen (Ressourcen, Normen und Werte, Anliegen und Interessen) neu gebündelt. Damit soll mehr Aufmerksamkeit auf die Erkenntnis gelenkt werden, dass Management in erheblichem Masse bedeutet, Sachlagen zu interpretieren und mit Sinn auszukleiden sowie die Abstimmung von Erwartungen und Leistungen zu bewerkstelligen.
Abb.1: Das neue St.Galler Management-Modell im Überblick (Rüegg-Stürm 2003, S. 22)
Wie schon seine Vorgänger bietet der neue HSG-Ansatz eine grundlegende Orientierungshilfe für die betriebswirtschaftliche Aus- und Weiterbildung. Seit dem Wintersemester 2002/2003 ist es ein zentraler Lehrbestandteil der neu konzipierten Bachelor-Stufe der Universität St.Gallen. Auch in der HSG-Weiterbildung ist das Modell systematisch eingebaut. Unter anderem bildet es die Basis für die Seminare für obere Führungskräfte, kann aber auch als eigenständiges Kurzseminar näher kennen gelernt werden.
Die Federführung dieses Projektes lag bei Prof. Johannes Rüegg-Stürm, der seit 2002 der Direktion des Instituts für Betriebswirtschaft der HSG angehörte, zwischen 2007 und 2009 dessen geschäftsführender Direktor war, und der 2010 an das Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St.Gallen (IDT-HSG) wechselte. Er stellte den Bezugsrahmen in seinem Buch «Das neue St.Galler Management-Modell» Ende 2002 der Öffentlichkeit vor. Ein umfangreicher Herausgeberband (gemeinsam mit Prof. Rolf Dubs und Prof. Dieter Euler), in dem namhafte HSG-Dozenten die einzelnen Bereiche des Modells ausleuchten, folgte im Jahre 2004. Inzwischen liegt auch eine französischsprachige und eine englischsprachige Fassung der zentralen Quelle vor (siehe Verzeichnis am Ende).
II) Die erste Generation: Systemtheoretische Fundament
Die Geschichte des St. Galler Management-Modells begann mit der Gründung des Instituts für Betriebswirtschaft im Jahre 1954 durch Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ulrich. Er war von der Notwendigkeit einer theoretischen Grundlegung der Unternehmung und ihrer komplexen Einbettung in eine vielschichtige Umwelt überzeugt. Insbesondere für die Aus- und Weiterbildung im Management wies er ihr hohe Bedeutung zu. In derartigen Bezugsrahmen («Leerstellengerüst für Sinnvolles»), so die zentrale Annahme, lassen sich die mannigfaltigen Herausforderungen an erfolgreiches und verantwortungsvolles Management in einer angemessen komplexen und doch integrierten Art einordnen.
Mitte der 60er Jahre wurde am Institut unter der Leitung von Hans Ulrich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit wichtigen Forschungsergebnissen der Systemtheorie und Kybernetik auseinander setzte. 1968 erschien das Buch «Die Unternehmung als produktives soziales System». Es gilt als Ulrichs Hauptwerk. Auf dessen Basis wurde die Urfassung des «St. Galler Management-Modells» entwickelt und 1972 im gleichnamigen, gemeinsam mit Walter Krieg verfassten Werk veröffentlicht. Damit lag der erste HSG-Ansatz vor, der Generationen von Studierenden, Wissenschaftlern und Führungskräften prägte.
Fig. 2: Das Unternehmensmodell im Überblick (Ulrich/Krieg 1972 / 2001, S. 31)
Im umfangreichen, 2001 erneut aufgelegten Gesamtwerk von Hans Ulrich sind nochmals seine drei besondere Anliegen zu erkennen: Das Plädoyer für ein ganzheitliches Denken und Handeln im Umgang mit der Herausforderung «Komplexität», die Bedeutung einer anwendungsorientierten Managementlehre für Führungspraxis und -weiterbildung, sowie die integrative Ausgestaltung der normativen, strategischen und operativen Management-Ebenen im Rahmen eines umfassenden Gesamtkonzept.
Hans Ulrich verstarb 1997 in seinem 79. Lebensjahr. Seine wissenschaftlichen Leistungen fanden ihre Würdigung in Ehrendoktoraten der Universitäten Zürich, Augsburg und Mannheim. Eine ausführlichere Darstellung zu Leben und Werk von Hans Ulrich finden Sie hier.
III) Die 2. Generation: Spannungsfelder beim Management der Unternehmensentwicklung
Von 1984 bis 1994 stand das Institut für Betriebswirtschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Knut Bleicher. In dieser Zeit wurde das grundliegende Gedankengut einer ganzheitlich-integrierten Managementlehre unter der Überschrift «St.Galler Management-Konzept» zu einem Bezugsrahmen ausgebaut, der mit der Unternehmensentwicklung insbesondere die evolutionären Rahmenbedingungen von Management anspricht. Er greift die drei von Hans Ulrich hervorgehobenen Management-Ebenen (normativ, strategisch, operativ) auf und verbindet sie mit dem, was vielfach als die spezifische «St.Galler» Management-Sichtweise angesehen wurde und wird: der Harmonisierung des Dreiklangs von Strategie, Struktur und Kultur.
Abb. 3: Zusammenhang von normativem, strategischem und operativem Management in horizontaler und vertikaler Sicht
(nach Bleicher 1991 / 1999, S. 77, 82, 517)
Das Bleicher'sche Konzept vertieft die Herausforderungen auf normativer und strategischer Ebene in Form von jeweils vier spezifischen Spannungsfeldern, so z.B. demjenigen von Shareholder- vs. Stakeholder-Orientierung im Bereich der Unternehmungspolitik (vgl. die nachfolgende Abbildung). Damit werden insgesamt vierundzwanzig zentrale Management-Issues formuliert. Dies wiederum bietet die Möglichkeit, anhand von Ist- und Soll-Positionen eine bewusste Form der Entwicklungsorientierung im Management einer Unternehmung wahrzunehmen. Der Kern steht dabei jeweils für eine eher stabilisierende, die äusseren Pole stehen dagegen für eine auf Veränderung ausgerichtete Orientierung.
Abb. 4: Gesamtzusammenhang einer Opportunitäts- und Verpflichtungspolitik (Bleicher 1991/1999, S. 176)
Sieben Auflagen haben «Das Konzept Integriertes Management» seit 1991 zu einem anerkannten Standardwerk der Managementliteratur gemacht. Viele Führungskräfte haben mit Hilfe des Konzepts das Profil ihrer Unternehmungen überdacht und neu bestimmt. Ein Beispiel ist das integrierte Innovationsmanagement der Hilti-Gruppe, über das Pius Baschera und Philip Bucher in der NZZ v. 23.11.2004 berichten.
Für seine wissenschaftlichen Verdienste wurde Knut Bleicher mit Ehrendoktoraten der Indiana University im amerikanischen Bloomington sowie der Universität Siegen geehrt.
IV) Der Übergang von der 2. zur 3. Generation: Augenmerk auf Wertsteigerung und Strategieprozesse
Der Forschungsschwerpunkt des ab 1994 amtierenden IfB-Direktionsteams (Prof. Dr. Peter Gomez, Prof. Dr. Günter Müller-Stewens, Prof. Georg von Krogh, Ph.D.) lag zunächst vor allem im Bereich Change Management. Im internationalen Verbund des «New Winners?»-Projektes wurden die Zusammenhänge und Folgen tiefgreifender Veränderungen von Grossunternehmen untersucht. Die Längsschnitt-Studien zu Transformationsvorhaben von Firmen wie Daimler-Benz, Ciba-Geigy, Vorwerk, Sulzer oder der amerikanischen Sencorp stellten aufwendige Forschungsprojekte dar, die in zahlreiche Veröffentlichungen mündeten.
Zugleich kam es am Institut zu Spezialisierungen in den Forschungsfeldern Wissensmanagement (Prof. Georg von Krogh), Wertmanagement (Prof. Peter Gomez) und Strategy Process (Prof. Günter Müller-Stewens). Hierdurch wurden zwei Weiterentwicklungen des St. Galler Gedankengutes geprägt, die um den Jahrtausendwechsel herum vorgestellt wurden: Das «VIP-Konzept» und der «General Management Navigator». In diesen Management-Ansätzen tritt die Konkretisierung der unternehmungsbezogenen Führungsaufgabe (Wertsteigerung, Gesamtperformance) gegenüber dem Unternehmungsmodell in den Vordergrund.
a) Ganzheitliches Wertmanagement
Hauptanliegen des 1998 erstmals von Prof. Peter Gomez vorgestellten «VIP-Konzeptes» ist die konsequente Wertorientierung. Im Zentrum unternehmerischen Handelns steht die nachhaltige Steigerung des Wertes der verantworteten Einheit gegenüber ihren wichtigsten Anspruchsgruppen, den sog. «Stakeholders» (Shareholder, Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Öffentlichkeit usw.). Der Weg von der Vision zur Prozessorganisation - daher die Abkürzung - zeigt die wesentlichen Herausforderungen auf, die in diesem Zusammenhang zu bewältigen sind. In der Form eines Wirkungskreislaufes steht das «VIP-Konzept» zugleich in der Tradition des ganzheitlich-zirkulären Denkens, das an der HSG seit jeher besonders intensiv verfolgt wird.
Abb. 5: Das VIP-Konzept des ganzheitlichen Wertmanagements (Gomez 1998, S. 63)
Das VIP-Konzept hat sich als Bezugsrahmen in der Führungskräfte-Weiterbildung bewährt. In einer um die führungsmässige und unternehmenskulturelle Verankerung ergänzten Form bildet es z.B. die integrierende Klammer um die Module des Seminars für die mittlere Führungsebene (Kaderseminar) der Universität St. Gallen. In der innerbetrieblichen Weiterbildung lag es u.a. einem Programm der Hilti AG zur Stärkung des unternehmerischen Selbstverständnisses von Werksleitern im Rahmen einer Supply-Chain-Management-Initiative zu Grunde. Darüber hinaus hat das Konzept seine Eignung als «Cockpit» für die erfolgreiche, nachhaltige Gesamtführung von Firmen bzw. von Teilbereichen (Profitcenter, Funktionsbereiche) bewiesen. 2002 wurde beim 17. Executive MBA-Lehrgang der Universität St. Gallen eine auf Basis dieses Konzepts durchgeführte Strategieentwicklung der Spirig Pharma AG mit dem NZZ-Preis für die beste Projektarbeit dieses Kurses ausgezeichnet.
b) Integrierte Strategie- und Wandelarbeit
Hintergrund für den 2001 von Prof. Günter Müller-Stewens und Prof. Christoph Lechner in ihrem preisgekrönten Buch «Strategisches Management» vorgestellten «General Management Navigator» war zunächst die Absicht, das Feld der strategischen Programme im Bleicher'schen Bezugsrahmen (s.o.) analog zu anderen Feldern der Matrix zu vertiefen. Die Forschungserkenntnisse zur Entstehung, Verwirklichung und Erfolgsmessung von Strategien legten es dann nahe, diesen Kern zu einem eigenständigen Ansatz auszubauen.
Der daraus hervorgegangene General Management Navigator ermöglicht ein integriertes Verständnis von Strategie- und Wandelarbeit in der Unternehmung. Er verbindet die Inhalts- mit der Prozessdimension ebenso wie die Genese von strategischen Initiativen mit Fragen nach deren Wirksamkeit. Neben detailreich aufgefächerten Aspekten der unmittelbaren Gestaltung wird die Reflexion über die fünf zentralen Arbeitsinhalte des strategischen Managements betont. Der Bezugsrahmen hat in Wissenschaft und Praxis breite Anerkennung gefunden, u.a. als bestes deutsches Wirtschaftsbuch des Jahres 2001 seitens Cap Gemini, Ernst & Young.
Zugleich eröffneten die intensiven Arbeiten am GMN-Konzept dem Institut erstmals den Zugang zu einem innovativen e-Learning-Konzept und zu einem Strategie-Portal im Internet. Dort konnten Interessenten eine Vielzahl von Hinweisen auf Personen, Institutionen, Publikationen usw. auf dem Gebiet des Strategischen Managements abrufen. Lehrkräfte konnten über das Portal z.B. Ressourcen zum General Management Navigator beziehen. Insgesamt stellte das GMN-Konzept damit erstmals ein integriertes Lernsystem für den "Dreisprung" von Strategieentwicklung, Change Management und Performancemessung zur Verfügung. Aus dem ersten, umfangreichen e-Learning gingen ab 2007 einzelne, aktualisierte und weiter ausgebaute Teil-Module zu den GMN-Komponenten hervor, die sich in der Führungskräfte-Weiterbildung weiterhin steigender Beliebtheit erfreuen. Das Konzept selbst wird von namhaften Unternehmen und öffentlichen Institutionen zur Systematisierung ihrer Strategiearbeit genutzt.
Abb. 6: Die zentralen Gestaltungs-Fragestellungen des General Management Navigators (nach Müller-Stewens/Lechner 2001/2005, S. 30)
V) Zitierte und weiterführende Literatur
Zu einem Resümee der Entwicklungsgeschichte des «St.Galler Management-Ansatzes» vgl. ferner den Beitrag von Prof. Dr. Markus Schwaninger, «System Theory and Cybernetics», in Kybernetes, Vol. 30, No. 9/10, 2001, S. 1209-1222.
Eine Auseinandersetzung mit den «Entwicklungsperspektiven einer integrierten Managementlehre» findet sich in dem gleichnamigen, von Peter Gomez, Günter Müller-Stewens und Johannes Rüegg-Stürm anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Universität St.Gallen herausgegebenen Buch. Es ist 1999 im Paul Haupt-Verlag erschienen.
Die Quellen der dargestellten Ansätze in zeitlicher Reihenfolge:
Ulrich, H.; Krieg, W. (1972): Das St. Galler Management-Modell, Bern usw. (Paul Haupt), 54 S.; neu aufgelegt in: Ulrich, H. (2001): Gesammelte Schriften, Band 2, Bern usw. (Paul Haupt), 470 S., ISBN 3-258-06291-9
Bleicher, K. (1991): Das Konzept integriertes Management, Frankfurt am Main usw. (Campus Verlag), XIX, 472 S., ISBN 3-593-34480-7; 5., revidierte und erweiterte Auflage 1999, 690 S., ISBN 3-593-36194-9
Gomez, P. (1998): Ganzheitliches Wertmanagement - Von der Vision zur Prozessorganisation, Der VIP-Kreislauf als Klammer moderner Management-Konzepte, in: IO Management, Nr. 3, S. 62-65
Müller-Stewens, G.; Lechner, C. (2001): Strategisches Management, Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, Der St.Galler Management NavigatorŸ, Stuttgart (Schäffer-Poeschel), 587 S., ISBN 3-7910-1840-X; 3., aktualisierte Aufl. 2005, 784 S., ISBN 3-7910-2467-1
Rüegg-Stürm, J. (2002): Das neue St. Galler Management-Modell, Grundkategorien einer integrierten Managementlehre, der HSG-Ansatz, Bern usw. (Paul Haupt), 103 S., ISBN 3-258-06534-9; 2., durchges. Aufl. 2003, 103 S., ISBN 3-258-06629-9
Rüegg-Stürm, J. (2004): Management. Le nouveau modèle de l'université de Saint-Gall. Catégories fondamentales d'une intégrée du management. La méthode de l'université de Saint-Gall. Berne etc. (Paul Haupt), 109 p., ISBN 3-258-06700-7
Dubs, R.; Euler, D.; Rüegg-Stürm, J.; Wyss, C. (Hrsg., 2004): Einführung in die Managementlehre. 5 Bände, Bern usw. (Paul Haupt), 1825 S., ISBN 3-258-06999-9
Baschera, P.; Bucher, P. (2004): Das Unplanbare planbar machen. Integration von Disziplin und Kretivität, in: Neue Zürcher Zeitung v. 23.11.2004, S. B7
Rüegg-Stürm, J. (2005): The New St. Gallen Management Model. Basic Categories of an Approach to Integrated Management. Basingstoke (Palgrave Mcmillan), 88 p., ISBN 1-4039-3631-5
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